Erfolg für RSM-Läuferin beim internationalem Wettkampf in Triest/Italien

An ihrem 11. Geburtstag wurde die RSM-Läuferin Viola Wiese von ihren Eltern mittags von der Schule abgeholt, um anschließend in 11 stündiger Autofahrt die rund 950 km nach Triest in Italien zurückzulegen. Dort fand in der Zeit vom 8.6.2017 bis 11.6.2017 das Internationale Turnier im Rollkunstlauf „International Trophy Sedmak Bressan“ statt, für das Viola vom Deutschen Verband DRIV, dessen Bundeskader sie seit letztem Jahr angehört, einige Wochen zuvor als Teilnehmerin für Deutschland nominiert worden war.

Es handelt sich um einen hochklassigen internationalen Wettbewerb, an dem neben der Elite des Rollkunstlaufs auch vielversprechende junge Talente aus vielen Ländern teilnehmen. Italien selbst ist dabei das führende Land in diesem Sport und brachte Top-Läufer und Läuferinnen an den Start. U.a. starteten auch die aktuellen Weltmeister der Damen, der Herren und im Paarlauf. 

Am 1. Tag nach der Ankunft war für das deutsche Team Kürtraining angesetzt. Es war eine schöne Überraschung für die deutschen Läufer, dass sie bei dieser Gelegenheit auf das gerade ebenfalls dort trainierende Team von Argentinien traf. Beide Teams bekleidet mit ihren jeweiligen Trainingssachen in Nationalfarben kamen sofort ins Gespräch und machten Fotos zusammen, der Sport einte sie mehr, als die Nationalität sie unterschied. Am Abend gab es dann noch einmal ein Training für den am nächsten Tag anstehenden Pflichtwettkampf.

Am Wettkampftag war dann die Überraschung und Freude für Viola groß, als sie nach konzentrierter Absolvierung aller Pflichtfiguren den Wettkampf in ihrer Altersklasse („Minis“) für sich entscheiden konnte und bei der stimmungsvollen Siegerehrung mit den nach Nationen aufgereihten Teilnehmern das Siegerpodest besteigen durfte. Am selben Abend stand dann schon wieder ein kurzes Training für den am darauf folgenden Tag anstehenden Kürwettbewerb an. Die zuschauenden Eltern waren beeindruckt von der starken internationalen und vor allem italienischen Konkurrenz, die in einem Fall sogar vom Trainer des amtierenden Weltmeisters trainiert wurde. Beim Kürwettkampf startete Viola dann als 23. von insgesamt 25 Läuferinnen. Das lange Warten und die starke Konkurrenz hatten sie etwas nervös gemacht, so dass sie gleich mit einem Sturz bei der ersten Sprungkombination startete. Sie schüttelte die erste Aufgeregtheit dann aber zunehmend ab und lief eine technisch anspruchsvolle und ausdrucksvolle Kür, für welche sie infolgedessen doch noch hohe Punkte erhielt. Am Ende stand dann der 7. Platz zu Buche mit einem auch nur knappen Abstand zum Podest. Ein tolles Ergebnis für ihren ersten internationalen Auftritt!

Insgesamt konnte Viola stolz und glücklich mit ihren Leistungen und den erreichten Ergebnissen die Heimfahrt von Italien antreten, wo sie Deutschland und den RSM ehrenvoll vertreten hat.

 

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